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Ostschweiz Der Luchs tut dem Ostschweizer Wald gut

Der Luchs in den St. Galler Wäldern jagt vor allem Rehe, zwischendurch auch Gämse. Die positive Folge für den Wald: Weil der Wildbestand dadurch abnimmt, geht auch der Verbiss an Jungbäumen zurück.

Ein Luchs
Legende: Der Luchs ist seit 2001 wieder im Kanton St. Gallen heimisch. Keystone

Für die Ökologie der Mischwälder ist die Weisstanne besonders wichtig. Nun zeigen Untersuchungen im Kanton St. Gallen, dass der Luchs einen wesentlichen Anteil am Wachstum dieser Bäume hat. Damit hat die Raubkatze eine stabilisierende Funktion für Mischwälder.

«Der Luchs trägt dazu bei, dass die Rehbestände zurückgehen und damit auch der Verbiss an Jungbäumen», sagt Maurizio Veneziani vom Kantonsforstamt St. Gallen. In der Folge könne sich die Weisstanne besser verbreiten.

Auch Jäger helfen

Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen Luchs, Wild und Waldvegetation im Waldreservat Amden. Veneziani betont, dass auch die Jagd ihren Anteil zum Resultat beisteuere - der Effekt sei nicht allein auf den Luchs zurückzuführen.

Der Luchs wurde ab dem Jahr 2001 im Kanton St. Gallen wieder angesiedelt. Heute gibt es mindestens 20 Tiere im Kanton.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Th. Morino (Free)
    Statt die Jagd, lasst lieber noch den Wolf gewähren, dann kann man im Herbst wieder ohne Angst auf Wandertour, ohne der Befürchtung, angeschossen zu werden. Auch machen die Luchse keinen unnötigen Lärm beim Jagen, so wie Jäger mit ihren Hörnern und Pfeifen und kein Beutegreifer versaut die Landschaften mit monströsem Maschinen, wie es selbst bei Waldarbeitern der Fall ist. Wo finden Wildtiere heute noch ihre Ruhe...? Geschweige der besinnte Mensch?
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  • Kommentar von Angela Keller (kira)
    Der Luchs trägt dazu bei, dass die Rehbestände zurückgehen so der Kt. St. Gallen. Der Luchs tut unseren Wäldern gut - er gehört zu uns. Ist es nicht auch so, dass die Rehbetände durch viele Kitztote im Mai/Juni durch die Mähmaschinen der Bauern grausam sterben und so der Bestand der Rehe auch zurückgeht?
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  • Kommentar von Peter Escher (Peter)
    2... und - eher eine LINKE Grüne, d.h. eine unreife Rote ;-)
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