Der Olympische Traum für Yves Zellweger ist geplatzt

Olympische Spiele sind für viele Sportler das höchste Ziel - auch für Yves Zellweger. Für den 28-jährigen Weitspringer und vierfachen Schweizer Meister aus dem st.gallischen Altstätten war die Teilnahme in Rio de Janeiro gesetzt. Er hat für dieses Ziel alles auf eine Karte gesetzt.

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Bildlegende: Nach einer schweren Verletzung musste Yves Zellweger seine Olympiaträume begraben. Keystone

Yves Zellweger hat sogar seinen Beruf als Lehrer aufgegeben, um an den Olympischen Speilen teilnehmen zu können. Doch es kam alles anders. Nach einer intensiven Vorbereitung trat Yves Zellweger im Frühjahr zu seinem ersten Wettkampf an. Er zog sich eine schwere Verletzung des linken Knies zu. Der Traum einer Teilnahme an den Olympischen Spielen in Brasilien war abrupt zu Ende.

Rehabilitation statt Medaillen

Statt Wettkampf in Rio ist für den Rheintaler in diesen Tagen und Wochen Rehabilitation mit viel Physiotherapie angesagt. Im Gespräch mit dem «Regionaljournal Ostschweiz» schaut Yves Zellweger auf die schweren vergangenen Wochen zurück, spricht über seine mentalen Probleme, blickt aber schon wieder hoffnungsvoll in die Zukunft. Klar ist ihm: Die Olympischen Spiele 2020 in Tokio sind für ihn kein Thema und kein Ziel mehr.