Die deutsche Tubex übernimmt den Tubi-Maschinenpark

Die Tubenfabrik Obrist informiert ihre Kunden über den Verkauf. Verhandlungen zur Übernahme von Teilen des Personal in Bischofszell laufen.

Viele unbeschriftete Tuben Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Es bleibt offen, wie lange in Bischofszell noch Tuben hergestellt werden. zvg

Mitte August wurde die Schliessung der in Reinach Baselland ansässigen Tubenfabrik Obrist bekannt. Zum Unternehmen gehört seit 2011 auch die Bischofzeller Tubenfabrik «Tubi» mit ihren 64 Angestellten. Nach dem Konsultativ-Verfahren wurde Ende Augsut sämtlichen Mitarbeitern gekündigt.

Am 3. August informierte Obrist seine Kunden, dass der Maschinenpark an den deutschen Verpackungskonzern Tubex in Rangendingen verkauft wurde. Laut Obrist-Geschäftsführer Richard Jauslin werden noch Aufträge bis Ende November, unter Umständen auch noch bis Ende Jahr ausgeführt. Offen ist, was danach geschieht.

Verhandlungen um Arbeitsplätze

Die Tubex wollte auf Anfrage keine Stellung zum Kauf nehmen. So bleibt offen, ob die Maschinen aus der Schweiz ausgeführt und beispielsweise in Billiglohnländern aufgestellt werden, wie dies Kritiker vermuten. Im Thurgau hofft man weiterhin, die Tubenfabrik erhalten zu können. Deshalb wurden auch Gespräche geführt, wie der Bischofszeller Stadtammann Josef Mattle bestätigte. Über die Ergebnisse soll am Wochenende informiert werden.