Die Kunst als Türöffner

Die Würth Gruppe zieht Ende April mit rund 170 Mitarbeitenden ins neue Verwaltungs- und Ausbildungszentrum am Bodensee. Der Neubau beherbergt nicht nur Büroräume mit Seeblick, sondern auch einen Kunstraum. Dort werden Highlights der vielfältigen Firmensammlung ausgestellt.

Firmensitz von Würth in Rorschach Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Am Sitz von Würth in Rorschach wird ab Ende April Kunst ausgestellt. SRF

Die Kunststammlung Würth ist gross. Sie umfasst insgesamt 15'000 Werke von 2'500 Künstlern. Dazu gehören unter anderem Bilder, Skulpturen und Grafiken von bedeutenden Kunstschaffenden des 20. und 21. Jahrhunderts.

In Rorschach werden Ende April in der ersten Ausstellung «Première» besonders jene Werke von Künstlern gezeigt, die über einen Bezug zur Schweiz oder zum Bodensee verfügen. Beispielsweise werden Werke von Niki de Saint Phalle, Max Bill oder Ernst-Ludwig Kirchner gezeigt.

Vor 40 Jahren hat Firmengründer Reinhold Würth mit seiner Kunstsammlung begonnen und mit Rorschach existiert nun eine 15. Kunstdepandance. Diese verteilen sich über die Firmensitze in ganz Europa. Dass die firmeneigenen Museen einen anderen Zugang zur Bauzubehör-Hersteller-Firma schaffen, zeige ein jüngstes Beispiel, sagt C. Sylvia Weber, Direktorin Sammlung Würth, gegenüber «Regionaljournal Ostschweiz».

« Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Baden-Württemberg, ist über die Kunst auf Würth aufmerksam geworden. »

In Rorschach sollen nicht nur Höhepunkte der Sammlung zu sehen sein, sondern auch solche Werke, die noch nirgends sonst gezeigt wurden. Die erste Ausstellung soll auf einer Fläche von 650 Quadratmetern entstehen und gut ein Jahr dauern.