Die Theater-«Leichen» sind aufgespürt

Die 100 «Leichen» für das Bühnenbild in St. Gallen sind wieder aufgetaucht. Das Stadttheater hat die Requisiten an der italienischen Grenze aufgespürt.

Die «Leichen» liegen auf einer Strasse. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Requisitenlieferung mit den «Leichen» für die Verdi-Oper ist in Como am Zoll steckengeblieben. ZVG

Die Spekulation, dass der Transport der «Leichen» irgendwo zwischen der Schweiz und Italien festsass, hat sich bewahrheitet. Das Stadttheater ist am italienischen Zoll fündig geworden.

Es habe technische Probleme gegeben mit dem Lastwagen, sagt Diana von Ow vom Theater  St. Gallen gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz». Die Ladung musste auf einen neuen Lastwagen umgeladen werden. Es musste auch ein neuer Fahrer organisiert werden.

In zwei Wochen ist Première der Oper «Attila» auf dem St. Galler Klosterplatz. Seit Wochen bauen Arbeiter und Theaterleute am Bühnenbild. In diesen Tagen kam die Arbeit ins Stocken, weil 100 Requisiten fehlten. Diese Requisiten sind Leichen und Leichenteile, die in Rom für das Bühnenbild der Oper «Attila» in St. Gallen angefertigt worden waren.

Wegen der fehlenden Leichen gingen drei Tage für den Bühnenaufbau verloren. Der Start der Oper «Attila» findet trotzdem planmässig am 21. Juni statt.