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Ersatzwahl Ständerat SG Würth, Vincenz und Egger treten nochmals an

Legende: Audio Mehrere Kandidierende wollen nochmals antreten abspielen. Laufzeit 01:48 Minuten.
01:48 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 10.03.2019.
  • Bei der St. Galler Ständeratswahl am Sonntag erreichte niemand der sieben Kandidierenden das absolute Mehr.
  • Die drei Kandidierenden mit den meisten Stimmen treten im zweiten Wahlgang nochmals an. Auch der parteifreie Kandidat bleibt im Rennen.
  • Der zweite Wahlgang ist am 19. Mai.

CVP: Mit 37’613 Stimmen erzielte Beni Würth von der CVP das beste Resultat. Für den Präsidenten der CVP St. Gallen, Patrick Dürr, war schon kurz nach der Wahl am Sonntag klar, dass Beni Würth auch im zweiten Wahlgang antreten wird.

FDP: Auch Susanne Vincenz-Stauffacher, die Kandidatin mit den zweitmeisten Stimmen, bleibt im Rennen. Die Parteileitung schicke die Abtwilerin einstimmig in den zweiten Wahlgang, teilt die FDP am Dienstagnachmittag mit. Im ersten Wahlgang stimmten 25'071 St. Gallerinnen und St. Galler für Susanne Vincenz-Stauffacher.

SVP: Auch die SVP will in den zweiten Wahlgang: Am Dienstag teilte sie per Medienmitteilung mit, dass der Neo-Nationalrat Mike Egger nochmals antritt. Es sei «noch viel Potential vorhanden». Der 26-jährige Bernecker holte im ersten Wahlgang 18'947 Stimmen und erzielte somit das drittbeste Wahlergebnis.

Grüne: Auch wenn sich Patrick Ziltener mit 8'236 Stimmen begnügen musste, könnte es sein, dass er im zweiten Wahlgang antritt. Man sei mit einem Kandidaten angetreten, der die Klimapolitik ins Zentrum gestellt hat, sagt Parteipräsident Thomas Schwager. «Ich glaube, es wäre wichtig, dass man dieses grosse Thema auch im zweiten Wahlgang nicht aus den Augen verliert.»

Auch Parteiloser bleibt im Rennen

Von den parteilosen Kandidierenden will Andreas Graf auch im zweiten Wahlgang am 19. Mai nochmals antreten. Im ersten Wahlgang erhielt er die Stimmen von 2'242 St. Gallerinnen und St. Gallern.

Der parteilose Alex Pfister verzichtet auf einen zweiten Wahlgang. Was die parteilose Sarah Bösch macht, ist noch offen.

Ständeratswahl St.Gallen: Resultate 1. Wahlgang

Kandidierende
Stimmen
Beni Würth (CVP)
37'613
Susanne Vincenz (FDP)25'071
Mike Egger (SVP)
18'947
Patrick Ziltener (Grüne)8'236
Sarah Bösch (parteilos)2'693
Andreas Graf (Parteifrei)
2'242
Alex Pfister (parteilos)1'883
Absolutes Mehr
(wurde nicht erreicht - zweiter Wahlgang nötig)
48'511

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Ruedi Lais (Ruedi Lais)
    @Frei. Nein, das Gegenteil ist der Fall. Die FDP bezahlt bei dieser Ersatzwahl den Preis für ihre Rechts-Allianz im Nationalrat mit der SVP. Die Mehrheit von SP, CVP, Grünen und BDP im Ständerat hat diese Rechts-Allianz in wichtigen Geschäften stoppen können, zuletzt bei der Klimapolitik. Die meisten St. Galler SP-Wähler haben den CVP-Kandidaten unterstützt, um diese Mitte-Links-Allianz im Ständerat zu stärken.
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    1. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      R. Lais geht es in der Politik, nur noch um Parteikämpfe oder wie muss man als Bürger/in diese "Chrämpfe" verstehen.Wäre es nicht wichtiger sich für Lösungen in der Sachangelegenheit zu Orientieren,statt Blockaden installieren. Hilft diese Art von Politik (Vorbildfunktion?) der Bevölkerung wirklich. Einige haben es vielleicht deshalb aufgegeben, zur Abstimmung zu gehen,niedrige Stimmbeteiligung.Es wäre an der Zeit, dass die realen Angelegenheiten evaluiert würden, Abwägung Vor- und Nachteile.
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    2. Antwort von Janusz Kaltenbacher (anti_sozialist)
      FDP und rechts? Von einer Allianz FDP-SVP im Nationalrat hat man nicht viel gesehen.
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  • Kommentar von David Anderson (Kronos Kratos)
    Die Wahlbeteiligung bleibt niedrig, weil es eigendlich egal ist welches Übel den Sitz übernimmt. Ändern wird sich sowieso nichts mit der jetzigen Politik. Als ob ihr im ernst denken könntet das diese Leute für das Volk sprechen. Die schauen nur für die Geldbörse der Wirtschaft und der der eigenen Partei. Wenn man einen Sitz mit 150000fr kaufet, kann man ja erahnen was alles für Lobbyistische und kapitalistische Gestalten in Bern sitzen
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  • Kommentar von David Anderson (Kronos Kratos)
    Wenn man für einen Sitz 150000fr investiert, hat man auch nicht vor dem Volk zu helfen. Jeder der was anderes erzählt hat immer noch nicht begriefen wie die Politik Zeit Jahren funktioniert
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