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Exotische Problempflanzen «Pflanzen halten sich nicht an Gartenzäune»

Als Neophyten bezeichnet man Pflanzen, die im 15. Jahrhundert aus Übersee in die Schweiz eingeschleppt wurden. Nicht alle Neophyten sind Problempflanzen – Kartoffeln und Tomaten zum Beispiel gehören nicht dazu. Problematisch sind invasive Pflanzen, die sich schnell ausbreiten und die heimische Flora verdrängen.

Ausstellung
Legende: SRF

Nun macht eine Ausstellung vom Thurgauer Amt für Umwelt in Arbon auf exotische Problempflanzen aufmerksam. Rund ein Dutzend dieser Exoten werden gezeigt. «Pflanzen halten sich nicht an Gartenzäune. Einige exotische Arten verwildern, breiten sich explosionsartig aus und nehmen den einheimischen Pflanzen und Tieren die Lebensgrundlage», heisst es in einer Broschüre des Thurgauer Amtes für Umwelt.

Ausstellung
Legende: SRF

Invasive Neophyten müssen in der Schweiz beseitigt werden. Der Import und Verkauf solcher Pflanzen ist verboten.

Die Ausstellung ist bis am 10. Juni auf der Grünfläche gegenüber dem Jakob-Züllig-Park am Arboner Seeufer zu sehen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Sebastian Demlgruber (SeDem)
    Sind nicht alle Pflanzen, die hier existieren, irgendwann mal eingewandert bzw. vom Menschen in den vergangenen 10000, 100000 Jahren „eingeschleppt“ worden? Es ist etwas künstlich, wenn sich der Mensch nun anmasst und das 15. Jhd als willkürliche Zeitgrenze wählt - alles, was davor schon da war (zumindest soweit wir das aus heutiger Sicht zu wissen meinen) gelte als „einheimisch“ und alles spätere als „fremd“, „verdächtig“ und „zugewandert“. Tönt nach Ökorassismus, wie Kritiker sagen.
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  • Kommentar von G. Stucki (stugh)
    Ah, endlich wird auch die breite Öffentlichkeit über dieses Thema sensibilisiert.
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