Abfallentsorgung A-Region Gebührenmarken werden abgeschafft

Der Abfall kann in der A-Region, der Abfallregion zwischen Bodensee und Säntis, in Zukunft nur noch in gebührenpflichtigen Kehrichtsäcken entsorgt werden.

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Bildlegende: Künftig dürfen nur noch die offiziellen weiss-orangen Gebührensäcke verwendet werden. zvg/A-Region

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A-Region

Die A-Region wurde per 1.Januar 2002 gegründet. Die Organisation regelt die Kehrichtentsorgung von 40 Gemeinden aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Die Stadt St. Gallen gehört nicht dazu.

Die Vorgeschichte: Vor vier Jahren hat die A-Region damit angefangen, Unterflurbehälter für die Kehrichtentsorgung zu erstellen. Gebührenpflichtige Abfallsäcke und Abfallsäcke mit Gebührenmarken müssen so nicht mehr an der Strasse deponiert werden.

Das Problem: Wie der Geschäftsführer der A-Region, Thomas Huber, gegenüber Radio SRF sagt, passen zwischen 50 und 80 Abfallsäcke in einen Unterflurbehälter. Zu kontrollieren, ob auf allen nicht gebührenpflichtigen Abfallsäcken eine Gebührenmarke klebe, sei schwierig.

Die Folge: Die Verantwortlichen der A-Region haben am Dienstag beschlossen, die Gebührenmarke abzuschaffen. Ab 1.Januar 2020 können nur noch gebührenpflichtige Abfallsäcke gekauft werden. Analog der Stadt St. Gallen wird jedoch eine Sperrgutmarke eingeführt.

Der Vertrieb: Die gebührenpflichtigen Abfallsäcke der A-Region werden von der Firma Papier-Mettler in Deutschland hergestellt. Papier-Mettler hatte vor einem Jahr die Andwiler Firma Petroplast Vinora übernommen. Der Vertrieb der Kehrichtsäcke erfolgt durch die Schweizer Nachfolgefirma Petroplast AG. Ob der Auftrag neu ausgeschrieben wird, ist laut Huber noch offen.