Gewinnsprung bei SFS dank Firmenzukäufen

Die in der Befestigungstechnik und Zulieferindustrie tätige SFS Holding mit Sitz in Heerbrugg im Rheintal ist 2013 akquisitionsbedingt gewachsen. Der Umsatz stieg um 11,5% auf 1,33 Mrd Franken.

Verwaltungsgebäude der SFS in Heerbrugg Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bald kann sich dank Börsengang auch ein breites Publikum an der SFS beteiligen. Keystone

Der Betriebsgewinn sprang laut Konzernangaben auf 195,4 Millionen Franken (+40%). CEO und Verwaltungsratspräsident Heinrich Spoerry zeigte sich an der Bilanzmedienkonferenz vom Freitag zufrieden.

Stagnation in Europa

SFS hat erstmals die Umsätze der Mitte 2012 erworbenen Unisteel Technology für ein ganzes Geschäftsjahr konsolidiert. Während sich SFS im Kernmarkt Europa mit Stagnation und rückläufiger Entwicklung konfrontiert sah, entwickelte sich das Geschäft in den USA durch die deutliche Erholung in der Automobilindustrie positiv.

Zugang zu den asiatischen Märkten geschaffen

Durch den Zukauf von Unisteel verschaffte sich SFS Zugang zu den wachsenden asiatischen Märkten. Im Schweizer Markt, in dem SFS rund ein Viertel des Umsatzes erzielt, wuchs der Bausektor kräftiger als erwartet, wie SFS mitteilte. Für den geplanten Börsengang der Gruppe sind die Vorbereitungen laut Heinrich Spoerry weit fortgeschritten.