Glarner Jäger schiessen weniger Hirsche

Während der Hochwildjagd in den ersten beiden Septemberwochen haben die Glarner Jäger deutlich weniger Hirsche geschossen als im letzten Jahr. Auch in diesem Jahr ist eine Herbstjagd auf das Rotwild nötig.

Ein Hirsch mit Geweih. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bei der Herbstjagd sollen vor allem weibliche und junge Tiere geschossen werden. Keystone

Insgesamt sei die Jagd auf das Rotwild gut verlaufen, teilt die Glarner Jagd- und Fischereiverwaltung mit. Dies, obwohl die Zahl der Abschüsse mit 106 erlegten Tieren deutlich unter der Rekordmarke von 137 Tieren im letzten Jahr lag.

Glarner Hochwildjagd

Abschüsse 2014Abschüsse 2013
Hirsche106137
Gämsen472479
Murmeltiere7770

Auf der Herbstjagd sollen vor allem weibliche und junge Tiere geschossen werden. Damit sollen die Bestände angepasst und so Schäden am Wald und der Landwirtschaft verhindert werden.

Teilöffnung der Jagdbanngebiete

Erstmals durften die Jäger während vier Tagen der Hochwildjagd auch Hirsche in den Jagdbanngebieten schiessen, wo die Jagd normalerweise verboten ist. Dies um die hohen Rotwildbestände zu regulieren.

Die Hirsche seien sehr schlau, sagt Christoph Jäggi von der Jagd- und Fischereiverwaltung. «Das Rotwild merkt natürlich, dass es in den Jagdbanngebieten bis jetzt kaum gejagt wurde und sobald die Jagd los geht, ziehen sich die Tiere in die Jagdbanngebiete zurück.»

Insgesamt 373 Jäger lösten das Patent für die Hochwildjagd, acht weniger als im Vorjahr. Ausgeglichen wurde das mit den 34 Jagdgästen, die zusätzlich für die Hochwildjagd eingeladen wurden.