Glarner Landeskirche reformiert sich

Die Reformierte Landeskirche im Kanton Glarus beschäftigt sich zurzeit mit ihrer Zukunft. Denn die Zahlen sind wie in vielen Kirchgemeinden ernüchternd. Die Reformierte Landeskirche des Kantons Glarus arbeitet deshalb an zwei Entwicklungsprojekten. Dank neuen Ideen, will man wieder wachsen.

Kirche Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Kirchgemeinde in Linthal ist eine der Gemeinden, welche fusioniert hat. Sie gehört zur Kirchgemeinde Grosstal. zvg

Um die Zukunft der Kirche zu sichern, sind neben neuen Inhalten auch strukturelle Veränderungen gefragt. Fusionsmodelle sind auf politischer Ebene längst Realität, nun werden Fusionen auch für Kirchgemeinden diskutiert. Die fusionierte Kirchgemeinde Grosstal in Glarus Süd und der Kirchenkreis Glarus Nord konnten bereits Erfahrungen mit veränderten Strukturen sammeln.

Neue Wege gehen

Um überhaupt auf neue Ideen zu kommen, lanciert die Reformierte Landeskriche einen «runden Tisch». Kirchenräte und kirchliche Mitarbeiter sind aufgerufen über die Entwicklungen zu diskutieren und ihre Erfahrungen auszutauschen. Anfang Woche trafen sich rund 70 Personen zu ersten Gesprächen. Die neu angeregten Ideen sollen für die Synode in konkrete Anträge umgesetzt werden.