Glarus bleibt in den roten Zahlen

Der Kanton Glarus kommt aus den roten Zahlen nicht heraus. Der Voranschlag der Regierung für 2014 geht von einem Defizit von 11 Millionen Franken aus.

Sparkässeli Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mindereinnahmen und höhere Ausgaben bestimmen weiterhin das Glarner Budget. Keystone

Das sind 10,3 Millionen Franken mehr als für das laufende Jahr budgetiert. Allerdings wird das budgetierte Ergebnis 2013 verbessert durch das Auflösen von Rücklagen in der Höhe von 3,5 Millionen Franken.

Die Exekutive rechnet im Budget 2014 mit Ausgaben von 317 Millionen Franken, 0,8 Prozent mehr als 2013. Die Einnahmen reduzieren sich im Budgetvergleich um 1,3 Prozent auf 298 Millionen Franken.

Negativ ins Gewicht fallen tiefere Einnahmen aus dem Bundesfinanzausgleich (NFA), Mehrkosten für ausserkantonale Hospitalisationen und den öffentlichen Verkehr, gestiegene Personalkosten sowie eine Kostenbeteiligung am Bau des Pumpspeicherwerks Linthal 2015. Die Nettoinvestionen sind mit 22 Millionen Franken um 27 Prozent höher als im Vorjahr aus.

Der Finanz- und Aufgabenplan 2015-2018 prognostiziert bis mindestens 2016 deutliche Defizite, im schlimmsten Fall bis 2018.