Glarus Nord verhängt Baustopp

Die Gemeinde Glarus Nord reagiert auf die steigende Anzahl von Baugesuchen. Sie erlässt verschiedene Planungszonen. Diese gelten bis Ende 2015.

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Bildlegende: Vorläufig darf innerhalb der Planungszonen in der Gemeinde Glarus Nord nicht gebaut werden. Keystone

Im März 2013 hat das Schweizer Stimmvolk Ja gesagt zum neuen Raumplanungsgesetz des Bundes. Dieses schreibt den Gemeinden vor, wie viel Bauland sie haben dürfen.

Im Fall der Gemeinde Glarus Nord wären dies 50 Hektaren Bauland. Die Gemeinde verfügt jedoch über 87 Hektaren. Aus diesem Grund hat die Gemeinde per sofort für verschiedene Gebiete eine Planungszone erlassen. Das heisst: Bis Ende 2015 gilt in diesen Gebieten ein Baustopp.

Betroffen seien in erster Linie Private, sagt Gemeindepräsident Martin Lauper gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF 1. Von Rück- respektive Umzonungen will Lauper allerdings nichts wissen. Er rechnet aber trotzdem damit, dass es Einsprachen und Diskussionen geben wird. Die Betroffenen haben 30 Tage Zeit, gegen den Entscheid der Gemeinde Einsprache einzureichen.