«Grenzenlose» Sicherheitskontrolle auf dem Bodensee

Die Polizeikorps sollen enger zusammenarbeiten, besonders über die Grenzen hinweg. Der neue Vertrag zwischen der Schweiz und den Nachbarländern ist vom Bundesrat abgesegnet. Die Landesgrenzen werden damit ein Stück weit aufgehoben. Auf dem Bodensee bleibt hingegen alles beim Alten.

Ein Boot der Seepolizei auf einer Kontrollfahrt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Auf dem Bodensee klappt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Seepolizei gut. Keystone

Der Bodensee ist ein internationales Gewässer. Klare Grenzen gibt es keine und zuständig ist die Seepolizei der angrenzenden Länder und Kantone. Für St. Gallen ist das Schifffahrtsamt zuständig. Der Leiter Kurt Reich erklärt, dass jene Seepolizei ausrückt, bei welcher das Notsignal eingehe.

Die Zusammenarbeit unter den Polizisten der Anrainerstaaten funktioniere gut, sagt Reich gegenüber «Regionaljournal Ostschweiz». Vertraglich ist die polizeiliche Zusammenarbeit auf dem See zwischen den Anrainerstaaten Deutschland, Österreich und der Schweiz seit 40 Jahren geregelt.Mehr brauche es nicht, sagt Kurt Reich. Die Sicherheitsarbeit auf dem See funktioniere unkompliziert und unbürokratisch. (kelk)