Grosseinsatz in den St. Galler Städten

Am 25. September werden in den St. Galler Städten St. Gallen, Wil und Gossau die Parlamente neu gewählt. Zusammen mit den Stadtratswahlen und den Sachabstimmungen gibt das viel Arbeit für die Wahlbüros. Deshalb werden dreimal so viele Stimmenzähler aufgeboten als üblich.

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Bildlegende: In der Stadt St. Gallen werden um den 25. September über 1000 Stunden aufgewendet um auszuzählen. Symbolbild Keystone

Die Stadt St. Gallen kann auf einen Pool von 150 Stimmenzählerinnen und Stimmenzählern zurückgreifen. «Im Herbst ist viel los und deshalb gab es einige Absagen», sagt Stefan Wenger vom Stimmbüro. Dennoch habe er die rund 80 Stimmenzähler und 20 Mitarbeiter der Verwaltung aufbieten können. Normalerweise ist es etwa ein Drittel.

Auch in Wil stehen am 25. September bedeutend mehr Stimmenzähler im Einsatz. Gewisse Vorarbeiten werden zudem vor dem Wahlsonntag erledigt. «Am Samstag packen wir die Stimmcouverts bereits aus und können die Listen bereinigen», sagt der Wiler Mediensprecher Stefan Hauser.

Trotz Mehrarbeit sei dieser Wahlsonntag aber ein Highlight für die Stimmenzähler, meint Wenger aus St. Gallen. Nach den Nationalratswahlen im Herbst 2015 und den Kantonsratswahlen im Frühling 2016 sei das die Krönung der Legislatur.