In Arbon am See: Bitte nicht Füttern!

Wer Enten mit Brot füttert, schadet den Tieren. In Arbon wenden sich deshalb Vogelschützer und die Stadt mit Informationstafeln an die Bevölkerung. Erica Willi vom Natur- und Vogelschutzverein Meise sagt, wer altes Brot verfüttere, habe die Tierliebe falsch verstanden.

Wasservögel sollen in Arbon am Seeufer nicht mehr länger mit Brot gefüttert werden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wasservögel sollen in Arbon am Seeufer nicht mehr länger mit Brot gefüttert werden. SRF

Enten und Schwäne füttern ist gerade für Familien mit Kindern eine beliebte Freizeitaktivität. Vogelschützer aber warnen: Das Salz im Brot schadet den Wasservögeln. Die Tiere werden geschwächt und können sterben.

Für Erica Willi, Präsidentin des Natur- und Vogelschutzvereins Meise in Arbon ist deshalb wichtig, die Leute zu informieren. Am Seeufer sind grosse Tafeln aufgestellt, welche die Leute auffordern, die Vögel nicht zu füttern.

Bereits spürbar weniger Fütterungen

Die Informationskampagne wurde in diesem Winter gestartet und zeige bereits Erfolg. Laut Vogelschützerin Erica Willi sind weniger Menschen zu sehen, die Enten, Möwen und Schwäne mit Brotresten füttern.

Die Fütterung mit Brot führe bei den Tieren zu Verfettung und zu unnatürlich grossen Ansammlungen von Vögeln, was zu Stress führe.