Interessenten für Melser Mineralwasser

Verschiedene Investoren versuchten in den letzten Jahren erfolglos ihr Glück mit dem Mineralwasser im St. Gallischen Mels. Im Moment sprudelt die Quelle nicht. Die Liegenschaft der Mineralproduktion wurde verkauft. Trotzdem gibt es bei der Gemeinde weiterhin Anfragen zur Mineralquelle.

Mineralwasser in Plastikflaschen auf einem Fliessband. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: 2009 drehte der russische Investor den Geldhahn der Heidiland Mineralwasser AG in Mels zu. Keystone

2000 wurde die Mineralwasserproduktion Heidiland gegründet. Man plante jährlich 60 Millionen Flaschen abzufüllen. Dies gelang allerdings nicht. In den letzten 13 Jahren war die Produktion ein auf und ab. Nach dem Heidilandwasser versuchte sich das Melser Wasser auf dem Markt - Edelwasser für die russische High Society. 2012 wurde die Produktion eingestellt.

Die Mineralquelle gehört der Gemeinde und dort gehen immer wieder Anfragen zur Quelle ein. Bisher gebe es allerdings nichts Konkretes, sagt Gemeindepräsident Gudio Fischer. Die Gemeinde würde aber eine weitere Verwendung des Melser Mineralwassers begrüssen.