Zum Inhalt springen

Ostschweiz Islamisches Begegnungszentrum Wil nimmt weitere Hürde

Vor über zwei Jahren wurde in Wil ein Baugesuch für ein Islamisches Begegnungszentrum eingereicht. Darauf hagelte es Einsprachen: insgesamt 306. Diese wurden von der Stadt Wil abgewiesen. Gegen die Baubewilligung wurde aber nochmals Rekurs erhoben. Das St.Galler Baudepartment weist dies nun ab.

Modell des Zentrums
Legende: So soll das Islamische Begegnunszentrum in Wil aussehen. zvg

Die Baukommission der Stadt Wil hatte die 306 Einsprachen geprüft und sie Ende 2012 abgewiesen. Die Baubewilligung wurde unter Auflagen erteilt. Gegen diesen Beschluss erhoben drei Gruppen von Rekurrenten kurz darauf Rekurs beim Baudepartement des Kantons St.Gallen. Die Rekurse bezogen sich dabei inhaltlich auf die Zonenkonformität, die verkehrsmässige Erschliessung, die Anzahl Parkplätze, übermässigen Schattenwurf sowie auf Lärm- und Lichtimmissionen durch zu- und wegfahrende Fahrzeuge und auf Lärm- und Geruchsimmissionen durch Rauchende im Freien.

Nun weist das St.Galler Baudepartement die Rekurse ab und begründet den Entscheid wie folgt: Die Gewerbeindustriezone sei zonenkonform. Den Schattenwurf sowie die Lärm-, Licht- und Geruchsimmissionen beurteilt das Baudepartement als nicht übermässig. Bezüglich des Verkehrs und der Parkplätze hält das Baudepartement fest, dass die Erschliessung des Begegnungszentrums ebenso ausreicht wie die Anzahl der Parkplätze.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.