Zum Inhalt springen
Inhalt

Ostschweiz Kasachstan-Affäre: Walter Müller bezahlt Reise nun doch selbst

Der St. Galler FDP-Nationalrat Walter Müller hat sich nach den negativen Schlagzeilen mit seiner Partei beraten. Nun bezahlt er die Reise nach Kasachstan nachträglich selbst. Er sei zu blauäugig gewesen, sagt Müller gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF.

Ein Portrait von Nationalrat Walter Müller (FDP)
Legende: Nationalrat Walter Müller wurde von der Parteileitung der FDP gerügt. Keystone

Angefangen hat diese Affäre damit, dass sich eine Gruppe Parlamentarier, inklusive Walter Müller, von einer PR-Firma zu einer Reise nach Kasachstan hat einladen lassen. Was die Gruppe anscheinend nicht wusste: Die Reise wurde von einer kasachischen Oppositionspartei bezahlt.

Walter Müller ist für sein Verhalten von der FDP Schweiz gerügt worden, wie diese am Montagabend in einer Mitteilung schreibt. Der St. Galler sei angehalten worden, sich fortan an die Empfehlungen der Bundesversammlung zu halten und beim Annehmen von Reiseeinladungen «grösste Sensibilität und Zurückhaltung» zu wahren, heisst es von der Partei weiter.

Müller sagte gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz», er werde die Reise nun nachträglich selbst bezahlen. Die Anzeige gegen Müller wegen Vorteilsnahme im Amt kommentierte die Partei nicht. Es gelte die Unschuldsvermutung.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.