Kein Trost vom Wetterschmöcker

Bis in tiefe Lagen haben die Meteorologen den ersten Schneefall angekündigt. Und bis in tiefe Lagen sind die Schneeflocken heute Nachmittag gefallen. Für viele kommt der erste Wintereinbruch zu früh und mit Schrecken. Ist Besserung in Sicht?

Zwei Fussgänger spazieren im Schnee. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schneeflocken im Herbst: Am Donnerstag hat es zum ersten Mal in diesem Jahr bis in die tiefen Lagen geschneit. Keystone

Wenn einer diese Frage beantworten kann, so ist das August Künzler. Der Rheintaler ist seit 45 Jahren Wetterschmöcker. Gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF1 zitiert Künzler eine Bauernregel welche besagt: Wenn am 11. Oktober Schnee bis in die Täler fällt, so sei der halbe Winter schon vorbei.

«Oktober rauh, Januar flau» - oder auch nicht

Laut August Künzler trifft diese Bauernregel für den kommenden Winter ganz und gar nicht zu.

Der Wetterschmöcker prophezeit viel Schnee in den Bergen und für die Monate Januar und Februar erwartet er ausserdem sehr tiefe Temperaturen.

Der einzige Trost für all jene, die den Winter gerne schon hinter sich hätten: Der Schnee, der jetzt fällt, hält nicht lange.