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Legende: Audio Drei Kandidaten wollen Nachfolger von Daniel Fässler werden abspielen. Laufzeit 04:36 Minuten.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 15.04.2019.
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Landsgemeinde Innerrhoden Das sind die drei Landammann-Kandidaten

An der Appenzeller Landsgemeinde Ende April wird der Nachfolger vom abtretenden Landammann Daniel Fässler gewählt.

Der Kanton Appenzell Innerrhoden braucht einen neuen Landammann. Der aktuelle Amtsinhaber Daniel Fässler tritt nach elf Jahren zurück. Für seine Nachfolge schlägt der Gewerbeverband des Kantons Appenzell Innerrhoden, der traditionsgemäss den Landammann beziehungsweise den Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements stellt, drei Kandidaten vor.

Lorenz Gmünder

Lorenz Gmünder
Legende: SRF/Michael Ulmann

Lorenz Gmünder (CVP) ist der jüngste der drei Kandidaten. Der 33-Jährige ist Rechtsanwalt in einer St. Galler Kanzlei, ehemaliger Bezirksrichter und seit drei Jahren Kantonsrichter. Sein Alter sei Stärke und Schwäche zugleich, sagt Gmünder: «Ich bin mir bewusst, dass meine 33 Jahre für so ein Amt jung sind. Trotzdem weise ich schon Führungserfahrung auf.»

Roland Dähler

Roland Dähler in seinem Büro in Teufen.
Legende: SRF/Michael Ulmann

Roland Dähler (parteilos) ist der älteste Kandidat. Der 57-Jährige ist Gründer und Mitinhaber der Software-Firma Optimatik mit Sitz in Teufen AR. Die Firma beschäftigt rund 35 Mitarbeitende. Der vierfache Familienvater ist Kantonsrichter im Verwaltungsgericht, ehemaliger Grossrat, ehemaliger Präsident der Feuerschau-Kommission und Verwaltungsrat des Hotels Hof Weissbad. Er wird von fünf der acht grössten Parteien und Verbände im Kanton zur Wahl vorgeschlagen. Trotz dieser Unterstüztung sagt er: «Als Kronfavorit sehe ich mich nicht. Denn die Landsgemeinde hat ihre eigenen Gesetze.»

Bruno Huber

Bruno Huber in seinem Büro von Regiobus in Gossau.
Legende: SRF/Michael Ulmann

Bruno Huber (CVP) ist 51 Jahre alt, regierender Hauptmann des Bezirks Rüte, seit zwei Jahren Grossrat und seit 2006 Geschäftsführer der Regiobus AG in Gossau mit rund 100 Angestellten. Er war unter anderem massgebend involviert in das Generationenprojekt Sportanlage Schaies in Appenzell, welches im Sommer eröffnet werden soll, sowie in die Grundsatzabstimmung zur Fusion der beiden Bezirke Schwende und Rüte, über welche Anfang Mai abgestimmt wird. Huber wird vom kantonalen Arbeitnehmerverband, dem Bauernverband sowie der CVP unterstützt. «Ich bin sehr zielorientiert und kann Sachen anpacken, die unbequem sind», sagt der 51-Jährige über sich.

Wahlempfehlungen


Roland Dähler
Bruno Huber
Lorenz Gmünder
Gewerbeverband
X

Arbeitnehmervereinigung
X
CVP
X

SVPX


SPStimmfreigabeStimmfreigabeStimmfreigabe
Bauernverband
X
FDPX

GflX

Nachfolge des verstorbenen Landesfähnrichs

Vor rund einer Woche ist der Innerroder Landesfähnrich Martin Bürki, Vorsteher des Justiz-, Polizei- und Militärdepartements, unerwartet verstorben. Besonders Lorenz Gmünder wurde in den letzten Tagen oft als möglicher Nachfolger genannt. Dies vor allem wegen seinem beruflichen Hintergrund als Jurist.

Gegenüber Radio SRF sagt Gmünder jedoch, er stehe für dieses Amt nicht zur Verfügung. Ebenfalls aus beruflichen Gründen, weil seine Kanzlei diverse Mandate im Kanton Appenzell Innerrhoden habe. Auch seine zwei Mitstreiter um das Landammann-Amt, Bruno Huber und Roland Dähler, würden eine Wahl als Landesfähnrich ablehnen.

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