Marianne Koller möchte das grösste Departement

Die 61jährige Marianne Koller führt heute das Volkswirtschaftsdepartement. Dieses würde sie bei einer Wiederwahl gerne behalten. Aufgrund der Reorganisation der Verwaltung wird das Departement mit dem Bereich Bau ergänzt. Sie sei voller Energie und könne dieses grosse Departement gut führen.

  • Alter
    62 Jahre
  • Familie
    verheiratet, 2 Kinder aus erster Ehe
  • Berufliche Stationen
    1975-1977 Hebamme KS Winterthur
    1977-1989 Heimleitung Alters- und Pflegeheim Heinrichsbad, Herisau
    1989-2005 Geschäftsleitung Berit Klinik, Niederteufen
  • Politische Stationen
    2000-2005 Mitglied Fiko Gemeinde Teufen
    1998-2005 Kantonsrätin der FDP
    seit 2005 Regierungsrätin, Leitung Departement DVL
  • Freizeit
    zu Hause sein, Bewegung in der freien Natur, Reisen und Lesen

Fünf Fragen an Marianne Koller

Was
ist jeweils Ihre erste Tätigkeit, wenn Sie am Abend nach Hause kommen?
Das ist ganz unterschiedlich, je nachdem wann
ich zu Hause bin: «Durchatmen» nach einem ereignisreichen Tag und wenn es zeitlich
noch möglich ist, Haus und Garten geniessen, etwas lesen oder auch einfach
entspannen bei Sport oder einem feinen kleinen «Znacht».
Was
ist Ihr grösster Tick/Ihre sonderbarste Eigenschaft?
Spontan bin ich mir keiner Ticks bewusst,
ausser: Wenn wir in die Ferien verreisen, kontrolliere ich bestimmt drei Mal,
ob die Haustüre auch wirklich abgeschlossen ist.
Welcher
persönliche Gegenstand schmückt Ihr Büro?
Als Stiftungsrätin der Stiftung Waldheim zieren
meine Wände u.a. zwei Bilder, die von zwei Behinderten der Stiftung gemalt
wurden. Ich finde es genial, zu welchen Leistungen diese Menschen, mit der nötigen
Anleitung, befähigt werden.
Was
ist die grösste Baustelle im Kanton Appenzell Ausserrhoden?
Wortwörtlich: Berit Klinik auf der
Vögelinsegg, Hotelprojekt auf der Schwägalp, Erweiterungsbau der Just AG in
Walzenhausen, Behinderteninstitution Sonne der Waldheim Stiftung in Rehetobel.
Es wird investiert in Ausserrhoden!
Im übertragenen Sinn: Reorganisation der Kantonalen Verwaltung AR und Reduktion
des Regierungsrats von 7 auf 5 Mitglieder, was für den Kanton eine historische
Veränderung bedeutet.
Was
müsste Appenzell Ausserrhoden von einem anderen Ostschweizer Kanton lernen?
Wir müssten eine kantonale Imagewerbung haben
wie die Thurgauer.

Wir haben die Kandidatinnen und Kandidaten aufgefordert, ihr Abstimmungsverhalten bei Eidgenössischen Vorlagen offenzulegen. Marianne Koller erklärt, dass sie «als Mitglied einer Kollegialbehörde» keine Auskunft darüber gebe.

SRF 1, Regionaljournal Oschtschweiz, 17:30 Uhr