Matthias Weishaupt will mitgestalten

Der 53-jährige Matthias Weishaupt ist seit acht Jahren in der Ausserrhoder Regierung und führt das Gesundheitsdepartement. Bei den Unruhen im verselbständigten Spitalverbund habe er keine Fehler gemacht. Der SP-Regierungsrat räumt aber ein, dass er nicht mehr alles gleich machen würde.

Matthias Weishaupt kandidiert nicht nur als Regierungsrat. Er will auch Landammann werden. Der SP-Regierungsrat trat bereits im Jahr 2011 gegen Hans Diem an, unterlag aber. Bei der Wahl von Marianne Koller kanididierte er nicht, weil er «nicht gegen eine Frau antreten wollte.» Nun sei die Zeit reif. Weishaupt ist der einizige Kandidat.

  • Alter
    53 Jahre
  • Familie
    Verheiratet, zwei erwachsene Kinder
  • Berufliche Stationen
    Historiker, Kantonsbibliothekar, Regierungsrat
  • Politische Stationen
    Mitglied der SP
  • Freizeit
    Lesen, Kino, Wandern im Sommer, Skaten im Winter – manchmal alleine, manchmal zusammen mit der Familie oder mit Freunden, je nach Lust und Laune.

Fünf Fragen an Matthias Weishaupt

Was
ist jeweils Ihre erste Tätigkeit, wenn Sie am Abend nach Hause kommen?
Ich habe kein bestimmtes Ritual. Das hängt vom Tagesverlauf und vom Zeitpunkt ab.
Was
ist Ihr grösster Tick/Ihre sonderbarste Eigenschaft?
Habe ich einen Tick oder sonderbare Eigenschaften? Fragen Sie meine Freunde.
Welcher
persönliche Gegenstand schmückt Ihr Büro?
Verschiedene. Vor allem Bilder, Fotografien und Kunstobjekte von mir bekannten Appenzellerinnen und Appenzellern.
Was
ist die grösste Baustelle im Kanton Appenzell Ausserrhoden?
Kurzfristig: Die Umsetzung der Staatsleitungsreform:
d.h. die Reorganisation der Verwaltung von sieben auf fünf Departemente – und
dies vor dem Hintergrund einer angespannten Finanzlage.
Mittelfristig: Erhaltung und Ausbau
von ausreichenden und qualitativ guten Ausbildungsplätzen.
Langfristig:
Die Organisation und Finanzierung einer langfristigen Gesundheitsversorgung und
Altersvorsorge.
Was
müsste Appenzell Ausserrhoden von einem anderen Ostschweizer Kanton lernen?
Beim Beobachten und Betrachten der anderen Kantone gibt es für mich immer wieder Momente des gegenseitigen Lernens und Verstehens.

Wir haben die Kandidatinnen und Kandidaten aufgefordert, ihr Abstimmungsverhalten bei Eidgenössischen Vorlagen offenzulegen. Matthias Weishaupt erklärt, dass er «als Mitglied einer Kollegialbehörde» keine Auskunft darüber gebe.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 12:03/17:30 Uhr