Mehr Geld für grenzüberschreitende Förderprojekte

Rund 50 Millionen Franken stehen dem EU-Förderprogramm im Gebiet Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein in den nächsten sechs Jahren zur Verfügung. Mit diesem Geld werden Projekte gefördert, welche dazu beitragen, dass die Regionen näher zusammen rücken.

Einige Trauben in einer Nahaufnahme Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein Projekt sucht zum Beispiel Wege zum Schutz der Reben vor der Kirschessigfliege. Keystone

Fördergelder von rund 50 Millionen Franken: das sind 60 Prozent mehr als bis anhin. Die zusätzlichen Gelder kommen in erster Linie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Aber auch der Bund und die beteiligten Kantone stellen mehr Geld zur Verfügung.

Das EU-Programm Interreg fördert Projekte, welche dazu beitragen, grenzbedingte Hürden abzubauen und gemeinsame Ziele zu erreichen. Ein Beispiel dafür ist die Tageskarte Euregio Bodensee. Aber auch ein Forschungsprojekt zur Bekämpfung der Kirschessigfliege wird unterstützt.

An Ideen für neue Projekte mangelt es anscheinend nicht. Es seien schon über 100 Vorschläge eingegangen, heisst es in einer Mitteilung. Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein ist ein Programm der Europäischen Union. Es soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördern. Neben den Ostschweizer Kantonen sind auch Zürich, Schaffhausen und der Aargau mit dabei.