Blackout im Kantonsspital Nach 15 Sekunden springt der Dieselmotor an

Das St.Galler Kantonsspital wäre auch auf einen längeren Stromausfall vorbereitet. Der Ernstfall wird jährlich geprobt.

Guido Langenegger, Leiter Elektrotechnik. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Guido Langenegger vor einem der Dieselmotoren auf dem Gelände des Kantonsspitals. SRF

Was geschieht, wenn in der Schweiz und in Europa plötzlich der Strom ausfällt? Nicht nur für ein paar Stunden, sondern drei Tage lang. Wie abhängig sind wir vom Strom – und wie können wir uns auf einen solchen Fall vorbereiten?

SRF geht diesen Fragen am 2. Januar an einem grossen Thementag nach und hat dazu auch das Kantonsspital in St.Gallen besucht. Dort werden jährlich über 35'000 Patientinnen und Patienten versorgt, das Spital gewährleistet die Grund- und Spezialversorgung der Ostschweiz.

Auf Stromausfälle ist Guido Langenegger, Leiter Elektrotechnik, vorbereitet. Mit Netzersatzanlagen könnte der Betrieb während Wochen aufrechterhalten werden, erklärt Langenegger gegenüber Radio SRF. Erzeugt würde der Strom mit vier Dieselmotoren auf dem Areal. Für deren Betrieb stehen in einem Tank zwei Millionen Liter Treibstoff zur Verfügung. Einmal pro Jahr wird am Spital ein Blackout-Test durchgeführt.