Neuer Thurgauer Lehrplan ohne Französisch in der Primarschule

Die Kantone Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen, Glarus und Thurgau führen den Lehrplan 21 ab nächstem Schuljahr ein. Die Feinheiten des Lehrplans hat heute der Kanton Thurgau für sein Schulgebiet vorgestellt. Schon lange ist klar, dass er das Frühfranzösisch in der Primarschule gestrichen hat.

Primarschülerin sitzt am Pult. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Thurgauer Regierungsrat zeigt auf, wie der Stundenplan für die Primarschüler ohne Frühfranzösisch aussehen wird. Keystone

Der Regierungsrat präsentiert den Lehrplan 21 der Volksschule Thurgau. Er informiert über die Umsetzung und zeigt auf, wie die Stundentafel der Primarschüler ohne Frühfranzösisch aussehen wird.

Die Thurgauer Regierung schickt den neuen Lehrplan der Volksschule in die Vernehmlassung. Dieser sieht vor, dass die Kinder ab Mitte 2018 nicht mehr in der Primarschule Französisch lernen, sondern erst in der Oberstufe.

«Sprachbad»

Mehr Französisch-Lektionen in der Sekundarschule eröffne neue Möglichkeiten, so die Bildungsdirektorin Monika Knill. Es ermögliche beispielsweise die Durchführung von Sparchaufenthalten oder Intensivwochen, was für den Lerneffekt der Schülerschaft sicherlich von Vorteil sei.

Neben Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen, Glarus und Thurgau führt auch Graubünden den Lehrplan 21 ein - allerdings erst auf das Schuljahr 2019/2020.