Ostschweizer Fussballverband hält an Sicherheitskonzept fest

Ein 4.Liga-Spiel bewegt die Gemüter: Weil es nach dem Spiel von Netstal gegen Haag zu Tumulten kam, wurde Netstal für den Rest der Saison gesperrt. Am Sicherheitskonzept will der Ostschweizer Fussballverband trotzdem nichts ändern.

Seit zweieineinhalb Jahren läuft das Projekt «faire und sichere Spiele» des Ostschweizer Fussballverbandes. Der Verband erhält dabei vom Schiedsrichter eine Meldung über Vorkommnisse vor, während und nach dem Spiel. Bei heiklen Spielen schickt der Verband einen Beobachter.

Dies habe sich bewährt, sagt der Präsident des Ostschweizer Fussballverbandes, Stephan Häuselmann. Die Zwischenfälle seien rückläufig. Der Vorfall in Netstal sei ein bedauerlicher Zwischenfall.