Ostschweizer Kinderspital untersucht Muttermilch

Als erste Klinik der Schweiz wird am Ostschweizer Kinderspital die Muttermilch analysiert. Ziel ist eine abgestimmte Ernährung von Frühgeborenen. Nun bekommt das Projekt Konkurrenz von der Universität Zürich.

Muttermilch wird abgepumpt Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Muttermilchforschung: Die Milch unterscheidet sich von Frau zu Frau. Keystone

Untersucht wird die Zusammensetzung der Muttermilch, erklärt der Neonatologe Bjarte Rogdo vom Ostschweizer Kinderspital, «uns interessiert, wie viel Energie, Eiweiss, Kohlenhydrate und Fett in der Milch enthalten sind.» Denn die Muttermilch unterscheide sich von Frau zu Frau; hinzu komme, dass die Zusammensetzung auch während dem Tag variiere. «Unser Ziel ist die oprtimale Ernährung. Wenn wir wissen, wie die Muttermilch zusammengesetzt ist, können wir die Ernährung von Frühgeborenen optimieren», so Rogdo.

Nun bekommt das vom Ostschweizer Kinderspital Ende 2012 gestartete Projekt Konkurrenz. Kürzlich hat die «Familie-Rosenquist-Stiftung» der Universität Zürich 20 Millionen Franken für eine neue Stiftungsprofessur vermacht – für den weltweit ersten Lehrstuhl für Muttermilchforschung. Für Rogdo bestätige dies die Wichtigkeit des Forschungsprojekts.