Familienunternehmen Börse Peter Spuhler denkt über Börsengang nach

Der Thurgauer Unternehmer und Chef von Stadler Rail, Peter Spuhler, denkt darüber nach, den grösseren Teil seiner Unternehmung an die Börse zu bringen. Aus Sicht von Wirtschaftsexperten ist vor allem die Motivation dahinter entscheidend.

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Bildlegende: HSG-Professor Thomas Zellweger im Gespräch mit SRF-Redaktor Peter Traxler. SRF

In der Ostschweiz gab und gibt es verschiedene Grossunternehmen, die sich in Familienbesitz befinden. Wie sie sich für die Zukunft aufstellen:

  • Der Bauausrüster Arbonia (früher AFG) in Arbon ging schon früh an die Börse.
  • Das Technologieunternehmen SFS in Heerbrugg ging 2014 mit 45 Prozent seiner Aktien an die Börse. Die Kontrolle blieb aber bei den Gründerfamilien.
  • Der Technologiekonzern Bühler AG in Uzwil ist nach wie vor ein Familienunternehmen.
  • Die Firma Stadler Rail in Busnang unter der Leitung von Peter Spuhler beschäftigt weltweit rund 6100 Mitarbeitende. Spuhler sagte der «Schweiz am Sonntag», er denke darüber nach, einen Anteil von 60 Prozent seiner Aktien an die Börse zu bringen.
«  Die Frage ist: Werden die Gelder aus dem Börsengang genutzt, um Löcher zu stopfen, oder aber für langfristige Entwicklungen. »

Thomas Zellweger
HSG Professor

HSG-Wirtschaftsprofessor und Experte für Familienunternehmen, Thomas Zellweger, äussert sich im Gespräch mit dem Regionaljournal über die Chancen eines Börsenganges von Stadler Rail.