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Ostschweiz Rechtliches Hickhack um Thurgauer Kunstmuseum

Die Erweiterung des Kunstmuseums Thurgau verzögert sich um Jahre. Wegen einer hängigen Beschwerde beim Bundesgericht kann die Planung nicht weitergeführt werden. Einen Projektabbruch wird es aber – zumindest vorerst – nicht geben.

Die Beschwerdeführer wollen, dass das Projekt für die Erweiterung des Kunstmuseums in der Kartause Ittingen neu geplant wird. Beim jetzigen Projekt gebe es zu viele Ungereimtheiten. Unter anderem wurde der Architekturauftrag nicht ausgeschrieben. Der Grosse Rat hatte einer Kompromisslösung vor einem Monat dennoch zugestimmt.

Einzelne Kantonsräte fordern nun abermals einen Projektstopp. SVP-Kantonsrat Urs Martin ist der Meinung, dass das Kunstmuseum so schneller zu einer Erweiterung komme, weil kein Rechtsstreit auszutragen sei.

Für den Stiftungsrat der Kartause Ittingen und die Regierung ist ein Projektabbruch aber kein Thema. Das dürften auch die meisten Kantonsräte so sehen. Nun entscheidet das Bundesgericht. Je nach Entscheid könnte es eine Volksabstimmung geben.

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