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Tierquälerei Hefenhofen TG Regierungsrat räumt Fehler ein

Der Thurgauer Regierungsrat Walter Schönholzer (FDP) bezieht im Gespräch mit dem Regionaljournal Ostschweiz Stellung zum Fall Hefenhofen.

Legende: Audio Thurgauer Behörden unter Druck abspielen. Laufzeit 09:46 Minuten.
09:46 min, aus Regi Ostschweiz vom 10.08.2017.

SRF News: Der Kanton hat versucht ein totales Tierhalteverbot durchzusetzen, ist damit vor Bundesgericht wegen Verfahrensmängeln aber gescheitert. Warum hat man es nicht erneut versucht?

Walter Schönholzer: Wir standen vor der Frage, ob wir alle Verfahren noch einmal durchspielen und weitere Jahre zuwarten sollten. Wir haben dann die Strategie gewechselt und versucht, zusammen mit dem Anwalt Schritt für Schritt Verbesserungen für die Tiere zu erreichen. Wir sind aber hinters Licht geführt worden.

Eigentlich hätte der mutmassliche Pferdequäler nur noch 60 Pferde halten dürfen. Tasächlich aber hat er viel mehr gehabt. Warum hat man das toleriert?

Wir haben immer wieder erfolglos versucht, das durchzusetzen. Aufgrund der regen Handelstätigkeit haben die Bestände stark geschwankt. Wir stellen uns die Frage: wo sind die Lieferanten und wo sind die Abnehmer dieser Tiere? Auch das wird im Lauf der Ermittlungen abgeklärt.

Warum wurden die Kontrollen an externe Stellen vergeben?

Wenn Mitarbeitenden mit Waffen, Messern und Pistolen bedroht werden, dann habe ich auch eine Verantwortung. Ausserdem konnten Verbesserungen nur zusammen mit dem Anwalt des Beschuldigten erreicht werden.

Welche Konsequenzen ziehen Sie aus dem Fall?

Ganz klar, es wurden Fehler gemacht. Es wäre aber zu früh, jetzt schon Schlüsse zu ziehen oder ein Köpferollen zu fordern.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von P. Gemperle (PGT)
    Das Thema TierquälerHof wurde von SRF in die Regionalnachrichten "versorgt" Ich lese weiter „Schon Anfang Woche machte SRF bekannt, dass der Bauer auch für seine Zucht von Freiberger Pferden mit Geldern der öffentlichen Hand bezuschusst wurde. 500 Franken erhielt er pro neugeborenes Fohlen. So verdiente K. Tausende Franken. Die Verantwortlichen hatten von den Kontrollorganen keine Rückmeldung erhalten, dass mit der Zucht etwas nicht in Ordnung sein könnte" Alles nicht in Venezuela/N.korea
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  • Kommentar von P. Gemperle (PGT)
    Was lese ich weiter "Bei vielen seiner Verfahren bis vor die höchste Instanz wurden Ulrich K. diverse Prozesskosten erlassen – auch bei abgewiesenen Beschwerden. Die Entschädigungen für seinen Anwalt übernahm zumeist die Staatskasse" Wer steuert dafür? "Trotzdem sprudelten öffentliche Gelder in sein Portemonnaie. Alleine zwischen 2008 und 2013 wurden K. laut Angaben des Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) 441'000 Franken an Direktzahlungen überwiesen" Mit Segen von Bauernpräsi Ritter?
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  • Kommentar von P. Gemperle (PGT)
    Und was steht heute in einer Tageszeitung? "Und was unternahm der zuständige Kantonstierarzt Paul Witzig? Aus Angst vor K. machte er seit langem einen Bogen um den Quälhof. Und wie reagierte sein Chef, Regierungsrat Walter Schönholzer? Er liess Witzig gewähren. Und was tat Gemeindepräsident Andreas Diethelm? Er pflegte weiter seine Freundschaft zum früheren Schulkollegen K.!" Habe ja schon längst geschrieben "Alle drei absetzen, selber gehen sie ja nicht, weil ihnen der Anstand/Einsicht fehlt.
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