Reto Cavelti: «Wir brauchen mehr Polizisten in der Ostschweiz»

Inoffiziell ist er der «höchste Polizist der Ostschweiz»: Reto Cavelti ist seit Neujahr der neue Präsident des Ostschweizer Polizeikonkordats. Der 49-Jährige arbeitet seit 22 Jahren in verschiedenen Positionen bei der Polizei. Fan der Polizei war er schon als Kind.

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Ostschweizer Polizeikonkordat

Das Ostschweizer Polizeikonkordat besteht aus den Ostschweizer Kantonen, den Stadtpolizeien St.Gallen und Chur sowie die Landespolizei des Fürstentums Liechtenstein. Mit dem Konkordat sollen unter anderem Ausbildung, Ausrüstung oder Einsatztaktik koordiniert werden. Ausserdem unterstützen sich die Mitglieder gegenseitig bei grösseren Ereignissen.

Studierter Jurist, dann mit 27 Jahren Chef der Kriminalpolizei der Ausserhoder Kantonspolizei, danach Chef der Stabsdienste der Kantonspolizei St. Gallen, dann Direktor der Ostschweizer Polizeischule in Amriswil, seit fünfeinhalb Jahren Kommandant der Kantonspolizei Appenzell Ausserhoden und neu Präsident des Ostschweizer Polizeikonkordats.

Die Karriere von Reto Cavelti ist steil und gepackt mit Ehrgeiz und Leidenschaft: «Als Jurist hatte ich die Chance auf einen Job bei der Kriminalpolizei und da hat mich das Feuer gepackt.» Vor allem die Arbeit im Team und auch die abwechslungsreichen Tage faszinieren Cavelti an meinem Job.

«  Seit meiner Kindheit fasziniert mich das Thema Sicherheit.  »

Reto Cavelti
Präsident Ostschweizer Polizeikonkordat

Herausforderungen

Aktuelle Themen wie Dschihad-Reisende im Kanton Thurgau oder der Grossevent WEF in Davos Ende Januar fordern die Polizei heraus, sagt Cavelti. Da die Ostschweiz im Vergleich wenig Polizisten habe, möchte er mehr Polizisten für die Ostschweiz.