Rheineck kämpft weiterhin für eine Schnellzugverbindung

Mit der Fahrplanänderung am 15. Dezember 2013 verliert Rheineck seine Schnellzugverbindung. Nun will eine Interessengemeinschaft beweisen, dass Halte trotz Zeitersparnis noch möglich sind.

Moderne SBB-Komposition auf der Strecke. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mehr Stopps dank neuen Zugskompositionen. Keystone

Schon seit Jahren kämpft die Interessengemeinschaft Pro Rex-Halt Rheineck für die Beibehaltung der Schnellzugsverbindungen. Diese wurden von den SBB aus dem Fahrplan gekippt, weil Zeit eingespart werden musste. Betroffen sind rund 2000 Pendler.

Zeitersparnis dank neuen Zugskompositionen

Weil die Rheintal-Strecke mit neuem Rollmaterial ausgestattet wurde, könne diese Zeit auch anders eingespart werden. Die neuen Züge seinen schneller, könnten schneller beschleunigen und bremsen. So liesse sich die eine Minute pro Halt in Rheineck kompensieren, ist die IG überzeugt. Sie will nun im Februar entsprechende Messungen durchführen. SBB und Kantonsregierung haben bereits signalisiert, dass sie die Untersuchungsergebnisse prüfen wollen. Gegenbenfalls könnten die Halte in Rheineck in einem Jahr wieder eingeführt werden.