Rosen verschenken: Alles ist erlaubt

Am Valentinstag machen Blumenhändler besonders viel Umsatz. Der Rosenhof im thurgauischen Bonau setzt auf umweltgerechte Rosen aus eigener Produktion. Beim Verschenken gebe es keinen Knigge, sagt Markus Irsslinger, Chef des Rosenhofs. «Eine gerade Anzahl Rosen zu verschenken ist nicht mehr verpönt.»

Markus Irsslinger in einem der Gewächshäuser auf dem Rosenhof in Bonau. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Markus Irsslinger in einem der Gewächshäuser auf dem Rosenhof in Bonau. SRF

Falsch machen könne man nichts, wenn man Rosen verschenke, sagt Markus Irsslinger, Geschäftsführer des Rosenhofs in Bonau. Früher gab es den Irrglauben, nur eine gerade Anzahl Rosen sei statthaft. «Alles Humbug. Das gilt schon längst nicht mehr.» Ausserdem seien rote Rosen auch nicht länger Liebespaaren vorbehalten. Wer rote Rosen schenke, sende kein verliebtes Zeichen aus. Erlaubt sei, was gefalle.

Frischegarantie

Eine halbe Million Schnittrosen verkauft der Rosenhof in Bonau pro Jahr. Am Valentinstag wird ein Viertel davon abgesetzt. Im Gegensatz zu Rosen aus fernen Ländern seien seine Rosen aus Bonau umwelgerecht produziert. Ausserdem halten sie mindestens 10 Tage nach dem Kauf. Darauf gibt Markus Irrslinger eine Geldzurück-Garantie.