Rund um die Uhr im Einsatz

Die 219 Grenzwächter des Grenzwachtkorps III überwachen das Grenzgebiet Rheintal, das Fürstentum Liechtenstein und Graubünden rund um die Uhr. Sie kontrollieren Autos, suchen nach geschmuggelten Waren, Waffen oder Drogen. Bei der Einreise von Flüchtlingen haben sie eine zentrale Rolle.

Abwechslungsreich, aber anstrengend – So beschreiben die beiden Grenzwächter Christian Giger und Martin Tschirren ihren Job. Sie arbeiten im Schichtbetrieb.

Einmal stehen sie an den Grenzübergängen und kontrollieren Autos und Lastwagen. Ein anderes Mal überwachen sie die grüne Grenze beim Bruggerhorn in St. Margrethen, führen mobile Grenzkontrollen durch oder greifen in Zügen Flüchtlinge auf, die in die Schweiz einreisen wollen.

Internationale Züge durchsuchen

So auch am Samstagabend beim Bahnhof St. Margrethen: Christian Giger und Martin Tschirren betreten den internationalen Zug, der aus München kommt, kontrollieren einige Fahrgäste. Flüchtlinge sind keine im Zug. Zur Zeit reisen wenige Flüchtlinge in die Schweiz, im Schnitt knapp 25 pro Woche. Im Sommer oder Herbst waren es bis zu 500 pro Woche.

Trotzdem: Die Grenzwächter sind vorbereitet. Am Bahnhof in St. Margrethen wurde extra ein Raum eingerichtet, wo Flüchtlinge registriert, durchsucht und versorgt werden können – bevor sie ins Empfangszentrum nach Altstätten gebracht werden.