«Schaies» kommt erst 2016 vor die Appenzeller Bezirksgemeinden

Der Baurechtsvertrag, den die Bezirke Appenzell, Schwende und Rüte sowie der Kanton mit der Carl Sutter-Stiftung für die Liegenschaft «Schaies» abgeschlossen haben, wird erst für die Bezirksgemeinden 2016 traktandiert. Die Finanzlage soll nochmals überprüft werden.

Seilzieher Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Gebiet «Schaies» soll eine neue Sportanlage entstehen. Unter anderem soll es dort eine Anlage für Seilzieher geben. Keystone

Anfang Dezember 2014 wurde der Baurechtsvertrag abgeschlossen. Der Vertrag enthält die Klausel, dass er erst in Kraft tritt, wenn ihm die Bezirksgemeinden Appenzell, Schwende und Rüte zustimmen und die Umzonung der Liegenschaft «Schaies» abgeschlossen ist. Die Feuerschaugemeinde hat inzwischen das Umzonungsverfahren abgeschlossen, sodass hier nur noch die Genehmigung der Standeskommission aussteht, heisst es in einer Mitteilung der Ratskanzlei.

Ursprünglich sei geplant gewesen, den Vertrag den nächsten Bezirksgemeinden vorzulegen. Nun zeige sich, «dass eine Realisierung der Vorhaben ohne substantielle Beiträge der öffentlichen Hand nicht möglich ist».

Konkret soll ausgehandelt werden, wieviel Geld die einzelnen Sportvereine beisteuern müssen, so Landammann Roland Inauen.

Gemäss Mitteilung soll nun «eine verlässliche Abstimmungsgrundlage» ausgearbeitet werden. Dies brauche Zeit, weshalb das Geschäft erst für die Bezirksgemeinden 2016 traktandiert werden könne.

Von den Appenzeller Sportvereinen werden ein Tennisplatz, Beachvolleyball-Plätze, ein Raum für Squash und Judo sowie eine Anlage für Seilzieher gewünscht.