Seepolizei muss ganze Baumstämme aus dem Bodensee fischen

Wegen der Unwetter vor einer Woche treibt in grossen Teilen des Bodensees relativ viel Schwemmholz. Die Seepolizei musste am Eingang des Hafens in Romanshorn eingreifen und grosse Stämme rausfischen. Besonders betroffen ist auch die Gemeinde Horn.

Ein Bagger hebt Schwemmholz auf. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In Horn sollen Bagger das Schwemmholz wegräumen. Keystone

Es sei kein Rekordjahr, sagt der Dienstchef der Thurgauer Seepolizei Urs Eberli gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF1. Es habe in diesem Jahr jedoch auffallend viele ganze Baumstämme, die im Wasser treiben. Vor allem vor dem Fährhafen in Romanshorn seien diverse Stämme gemeldet worden, sagt Urs Eberli. Diese hätte die Seepolizei aus Sicherheitsgründen entfernt.

Eher viel Schwemmholz hat es auch in Horn angetrieben. Davon betroffen sei die ganze Uferpromenade, sagt Gemeindeschreiber Andreas Hirzel. Die Gemeinde kläre nun ab, ob sie beim Aufräumen Hilfe von Zivilschützern bekomme. Wegen den teilweise grossen Stämmen braucht es Bagger mit Greifern für die Aufräumarbeiten.