SP-Kantonalparteien setzen unterschiedliche Akzente

Lange liessen sie sich Zeit – die SP-Kantonalparteien mit der Suche nach neuen Präsidenten. Schliesslich präsentiert die Thurgauer SP eine engagierte Jungpolitikerin, die SP des Kantons St. Gallen setzt neu auf einen Senior.

Neue SP-Präsidenten: Max Lemmenmeier, Kanton St. Gallen; Nina Schläfli, Thurgau. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Neue SP-Präsidenten: Max Lemmenmeier, Kanton St. Gallen; Nina Schläfli, Thurgau. zvg

Die SP Thurgau musste lange nach geeigneten Kandidaten für das Parteipräsidium suchen. Nach einem Jahr stellte die Findungskommission schliesslich die 26-jährige Jungsozialistin Nina Schläfli zur Wahl. Die Historikerin Schläfli wurde vor vier Jahren ins Kreuzlinger Gemeindeparlament gewählt. Seit kurzem gehört sie auch dem Thurgauer Grossen Rat an. Ende August nun wurde sie zur neuen Kantonalpräsidentin gewählt.

Mit 65 Jahren an die Parteispitze

Auch die St. Galler SP eine neue Führung: Anfang September wählte sie den 65-jährigen Historiker und langjährigen Kantons- und Gemeinderat Max Lemmenmeier an die Spitze ihrer Partei. Lemmenmeier sieht sich trotz seines Alters nicht als Übergangspräsident. Er will die Partei mindestens bis zu den nächsten eidgenössischen Wahlen führen und dann einen dritten Nationalratssitz erobern.