Sponsoring Ski-WM: Im Doppelpack günstiger

Wer die Ski-WM in Vail / Beaver Creek am Fernsehen verfolgte, hätte meinen könne, er oder sie sei an einem Schweizer Wettbewerb. An den Banden, auf den Nummerntrikots und auf Plakaten warben gleich zwei Schweizer Unternehmen mit Sitz in St. Gallen: Helvetia und Raiffeisen. Es lockte ein Rabatt.

Logo der Raiffeisen auf dem Nummerntrikot, Helvetia auf der Seitenbande Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Omnipräsent: Das Logo der Raiffeisen auf dem Nummerntrikot, jenes der Helvetia auf der Seitenbande. Keystone

Hintergrund ist die kommende WM in St. Moritz 2017. Es ist für die Unternehmen günstiger und somit attraktiver, wenn sie sich die Werbe-Rechte für beide Grossanlässe sichern. Während die beiden Unternehmen an der WM in Amerika nur mit Logos und somit am Fernsehen präsent sind, werden sie in St. Moritz auch vor Ort sein.

Die Raiffeisen ist nur in der Schweiz tätig. Trotzdem lohne sich das Engagement in Vail / Beaver Creek – man habe es gerechnet, sagt Franz Würth, Mediensprecher der Raiffeisen-Gruppe. Konkrete Zahlen geben weder die Raiffeisen noch die Helvetia und auch die FIS keine bekannt.

Die Helvetia ist international tätig, wenn auch nicht in Amerika. Schon seit 2005 ist das Unternehmen an WM-Wettbewerben vertreten. Es gehe um die Fernsehpräsenz, so Andreas Notter, Mediensprecher der Helvetia. Damit sei man auch in anderen grossen Skinationen wie Deutschland, Österreich oder Italien präsent.

Zumindest die Zuschauerzahlen auf SRF 2 dürften für das Sponsoring sprechen. Alleine am Samstag schauten fast eine Million Menschen die Abfahrt der Männer.