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Ostschweiz St. Gallen eröffnet 5. Asylzentrum

Seit 91 Jahren betreiben die Baldegger Ordensschwestern das Kurhaus Bergruh. Nun geben sie auf. Für den Kanton eine willkommene Gelegenheit: Er will im Kurhaus ein Asylzentrum eröffnen.

Das Kurhaus der Baldegger Schwestern
Legende: Das Kurhaus der Baldegger Schwestern wird ab 2016 Asylbewerber beherbergen. zvg

«Die Baldegger Schwestern haben das Kurhaus Bergruh während 91 Jahren mit viel Herzblut und Leidenschaft geführt», heisst es in einer Mitteilung des Kantons. Ihre Aufgabe macht es dem Kanton aber möglich, im Kurhaus 120 Plätze für Asylsuchende zu schaffen. «Das bringt uns eine erhebliche Entlastung», sagt Jürg Eberle, Leiter des St. Galler Migrationsamt.

Verlängerung ist möglich

Der Vertrag laufe ab Anfang des kommenden Jahres, befristet auf fünf Jahre, aber mit der Option auf eine mögliche Verlängerung, sagt Eberle weiter. Der Kanton hat mit seinen heutigen rund 350 Plätzen eher zu wenig Platz für Asylbewerber. Die heutigen fixen Zentren sind in Oberbüren, Eggersriet, Mols-Quarten und Neckertal.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Die Flüchtlinge mit einem Verteilungsschlüssel in allen EU-Ländern zu verteilen hört sich gut an, ist aber unrealistisch. Viele osteuropäische Länder wollen keine Flüchtlinge. Zudem wollen die Flüchtlinge dorthin, wo ihre Community schon Basen hat und nicht z. B. Tschechisch lernen, in Narva leben oder in Miscolc Szegediner Gulasch essen müssen. So läuft weiterhin alles auf die westeuropäischen Metropolen hinaus. Und da werden sich die Flüchtlinge legal oder illegal Einlass schaffen.
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