Spitalverbund St. Gallen St. Galler Regierung setzt auf Kontinuität

Die St. Galler Regierung setzt bei der Führung des Spitalverbundes auf bewährte Kräfte: So soll Interimspräsident Guido Sutter bis Mitte 2018 weitermachen. Dann soll Felix Sennhauser, Direktor der Medizinischen Klinik, übernehmen. Dieses Vorgehen werde als optimal angesehen, schreibt die Regierung.

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Bildlegende: Professor Felix Sennhauser Keystone

Die Vorgeschichte: Jahrelang führte die St. Galler Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann (SP) als Verwaltungsratspräsidentin auch die St. Galler Spitalverbunde. Dies stiess auf bürgerlicher Seite zunehmend auf Kritik. Nun wurde beschlossen, eine unabhängige Person für dieses Amt zu wählen. Die erste Kandidatin, Marianne Mettler, zog ihre Kandidatur nach Kritik von bürgerlicher Seite jedoch zurück.

Gemeinsame Entscheidung: Im September beschlossen Vertreter der Regierung und der Kantonsrats-Fraktionen, Gespräche mit möglichen Kandidaten aus dem Verwaltungsrat zu führen.

Die Lösung: Der interimistische Verwaltungsratspräsident Guido Sutter soll die Geschäfte bis Mitte 2018 weiterführen. Danach soll das heutige Verwaltungsratsmitglied Felix Sennhauser, Direktor der medizinischen Klinik und ärztlicher Direktor am Uni-Kinderspital in Zürich, das Präsidium übernehmen.

Der Regierungsrat will ihre Vorschläge im Februar in den Kantonsrat bringen.