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Ostschweiz Thurgau bremst beim Solarstrom

Die Thurgauer Regierung passt das Solarstrom-Konzept an, und zwar bei kantonal genutzten Gebäuden. Der Grund: die langen Wartelisten für Vergütungen vom Bund. Künftig sollen nur noch kleinere Anlagen auf Liegenschaften installiert werden.

Eine Photovoltaikanlage.
Legende: Der Thurgau macht Anpassungen beim Solarstrom. Keystone

Auf zahlreichen kantonalen Gebäuden sind in den letzten Jahren Solarstromanlagen installiert worden. Der Kanton hat diese Anlagen für Beiträge aus dem Topf der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) angemeldet. Dort gebe es aber lange Wartelisten, heisst es in einer Mitteilung. Zudem sei der Vergütungssatz kontinuierlich gesenkt worden.

Kleinere Anlagen machen das Rennen

Deshalb passt der Kanton sein Solarstrom-Konzept nun an. Weil in Zukunft mit weniger KEV-Vergütungen gerechnet werden müsse, werde die Wirtschaftlichkeit der Stromanlagen massgebend sein. In der bereits laufenden Ausführungsetappe bis 2017 werden deshalb nur noch kleinere Anlagen installiert.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    Einfach gesagt, der Plunder rentiert nie und nimmer, bringt erwachsene und saubere Energielieferanten in den Ruin und das Subventionsgeld versiegt für diesen energetischen Schwachsinn überdies. Das Konzept heisst nun, kleinerer Mist ergibt weniger Mist oder freundlicher, "kleinere Anlagen machen das Rennen".
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