Thurgau forciert Geschichtsschreibung

Die Geschichte des Thurgau zur Zeit des späten Mittelalters ist tief mit derjenigen des Konstanzer Konzils verwoben. Den Einfluss des Konzils soll ein vierbändiges Werk untersuchen: Ein Dokument über den Kanton Thurgau an der Schwelle zur Neuzeit.

Die Geschichte des Thurgaus im späten Mittelalter wird in einem vierbändigen Werk aufgearbeitet. Der erste Teil soll im Spätsommer 2014 zum Jubiläum des Konzils in Konstanz (1414-1418) erscheinen, wie der Kanton am Donnerstag mitteilte.

 Als Projektleiterin wurde die Historikerin Silvia Volkart verpflichtet. Die vier Bände sind den Themenkreisen «Der Thurgau und das Konstanzer Konzil», «Alltag, Gesellschaft und Wirtschaft im 15. Jahrhundert», «Der religiöse Thurgau» und «Der Weg des Thurgaus in die Neuzeit» gewidmet. Die Bücher richten sich an ein breites, kulturhistorisch interessiertes Publikum.

Eine besondere Zielgruppe sind die Besucher von Ausstellungen und Veranstaltungen zum Konziljubiläum. Das 15. Jahrhundert mit dem Konstanzer Konzil als internationalem Grossereignis war für die Entwicklung des Thurgaus prägend.