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Ostschweiz Thurgau reicht Initiative für gentechfreie Landwirtschaft ein

In einem parteiübergreifenden Vorstoss aus dem Grossen Rat wurde eine Standesinitiative für eine gentechfreie Landwirtschaft gefordert. Die Regierung hielt sie für unnötig, die Mehrheit des Parlaments sprach sich dafür aus, in Bern ein Zeichen zu setzen.

Thurgauer Landwirtschaft
Legende: Die Mehrheit im Thurgauer Parlament fordert, dass die Landwirtschaft gentechfrei bleibt Keystone

In der Motion der vier Kantonsräte Toni Kappeler (GP), Andreas Guhl (BDP), Klemenz Somm (GLP) und Daniel Vetterli (SVP) wurde eine Standesinitiative verlangt. Der Inhalt: Der Bund solle nach Ablauf des Gentech-Moratoriums Ende 2017 die Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen sowohl im Pflanzenbau als auch in der Tierhaltung verbieten - oder das Moratorium um zehn Jahre verlängern.

Regierung hält Initiative für unnötig

Die Thurgau Regierung lehnte die Motion ab. Der Bundesrat habe bereits beschlossen, das Moratorium bis 2021 zu verlängern, um Zeit für eine sachliche Diskussion zu gewinnen. An ihrer eigenen «sehr kritischen Haltung» gegenüber der Gentechnik in der Landwirtschaft habe sich zudem nichts geändert, stellte die Regierung klar.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Dass man darüber überhaupt noch Worte verlieren kann/muss, ist ein weiteres Armutszeugnis für die nicht nachhaltig öko-logisch miss-wirtschaftende Landwirtschaft der Schweiz!! Das hat längst nichts mehr mit ehrlichem Bauerntum und "im Einklang mit der Natur - de Buur"!! Wofür unterhält die Schweiz ein sündhaft teures Bundesamt für Landwirtschaft, wenn diese schändlich, ausbeuterisch und gesundheitsschädigend gegen Natur, "Nutztiere" und Mensch, als letztem Glied in der Nahrungskette handelt!!??
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