Thurgau will statistische Daten neu auswerten

Wie gut geht es dem Kanton Thurgau? Diese Frage soll künftig mit Hilfe eines neuen Systems beantwortet werden, das der Kanton im Moment entwickelt. «MoniThur» heisst das neue System und es soll genauer sein als das bisherige.

Gelbe Bundesordner und Mäppli stehen und liegen in einem grauen Regal. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mit «MoniThur» werden statistische Daten unter Berücksichtigung neuer Aspekte ausgewertet. Keystone

«MoniThur» sei langfristig ausgerichtet, heisst es in einer Mitteilung des Regierungsrats. Mit Hilfe statistischer Informationen soll der Fortschritt des Kantons beobachtet werden. Dabei geht es um die Schwerpunkte Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt. Bis jetzt galt das Bruttoinlandprodukt als wichtigster Indikator zur Messung von Fortschritt und Entwicklung.

An der Entwicklung von «MoniThur» sind neben dem statistischen Amt zehn weitere Ämter beteiligt. Das Projekt verursacht laut Regierung keine externen Kosten.