Thurgauer Parlament diskutiert Pensionskassen-Sanierung

Die SP ist mit dem Sanierungsvorschlag für die Pensionskasse Thurgau nicht zufrieden. Sie findet, dass sich die Arbeitnehmer mit einem zu hohen Betrag beteiligen müssen. Ihr Antrag, die Vorlage zur Überarbeitung zurück zu schicken, hatte im Parlament aber keine Chance.

Ratsaal des Grossen Rates Thurgau. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Pensionskassen-Vorlage wurde im Parlament heftig diskutiert. SRF

Der Vorschlag der vorberatenden Kommission sieht vor, dass sich die Arbeitnehmer mit einem Beitrag von 44 Millionen Franken an der Sanierung der Pensionskasse Thurgau beteiligen. Der Kanton soll 56 Millionen übernehmen. Die Fraktion der SP und der Gewerkschaften findet den Arbeitnehmerbetrag zu hoch. «Wo bleibt da die Wertschätzung für die Angestellten», sagte SP-Kantonsrätin Renate Bruggmann.

Ein Antrag, die Vorlage in die Kommission zurückzuschicken, hatte keine Chance. Die Bürgerlichen unterstützen den Kommissions-Vorschlag. Die Mitarbeiter würden damit noch gut fahren, argumentierte Ueli Fisch von den Grünliberalen. «Aus der Wirtschaft kenne ich lediglich ein Verhältnis von 50 zu 50.»