Thurgauer Regierung macht sich bereit für die Zukunft

Bereits zum zwölften Mal hat sich die Thurgauer Regierung Richtlinien für die nächsten vier Jahre gegeben. Darin werden Pflichtaufgaben wie die Umsetzung der Asylgesetzrevision beschrieben, aber auch eigene Ziele wie die Förderung von Kindern vor dem Kindergarten.

Die Thurgauer Regierung möchte in den Jahren 2016 bis 2020 die Potentiale des Kantons nutzen und weitere Entwicklungen anstossen. Viele der Ziele umschreiben
Projekte und Arbeiten, welche bereits begonnen wurden. So will sich Finanzdirektor Jakob Stark für einen fairen Finanzausgleich einsetzen und Justizdirektorin Cornelia Komposch die Asylorganisation überprüfen.

Baudirektorin Carmen Haag möchte ein Konzept erarbeiten. Dieses soll die Gemeinden unterstützten, dass beim Bauen weniger Land verbraucht wird. Bildungsdirektorin Monika Knill möchte ebenfalls die Gemeinden unterstützen; und zwar bei der frühen Förderung von Kindern.

Der neue Regierungsrat, Volkswirtschaftsdirektor Walter Schönholzer will das Potential im Tourismus besser ausschöpfen. Nach Hagnau am deutschen Bodenseeufer würden gleich viele Touristen kommen wie in den ganzen Kanton Thurgau, bemängelte er an einer Medienkonferenz.

Zufrieden mit sich selbst

Zufrieden zeigte sich die Thurgauer Regierung mit den Zielen der letzten Regierungsrichtlinien. 63 Prozent dieser Ziele wurden gemäss eigener Einschätzung voll erreicht. Die nicht erreichten Ziele wurden zum Teil wieder ins neue Programm aufgenommen.