Tiefrotes Budget in Ausserrhoden

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden plant das nächste Jahr mit einem Defizit von 23 Millionen. Deshalb muss ins Reservekässeli gegriffen werden, so kann das Defizit auf 10 Mio. reduziert werden. Ausserrhoden plant zudem Steuererhöhungen und ein fast 30 Millionen schweres Sparpaket.

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Bildlegende: Da hatte er noch gut lachen: Finanzdirektor Köbi Frei bei seiner Wahl in die Ausserrhoder Regierung. Keystone

Der Ausserrhoder Kantonsrat wird den Voranschlag 2014 an seiner Sitzung vom 2. Dezember 2013 beraten. Dabei wird es auch um die Steuererhöhung vom 0,2 Steuereinheiten gehen. Das heisst: Die Steuern in Ausserrhoden sollen um rund 6 Prozent steigen. Ebenso soll die Unternehmensgewinnsteuer von heute 6 % auf 6,5 % angehoben werden.

Um die Finanzen ins Lot zu bringen, schlägt die Regierung auch ein Sparpaket vor. Dank diesem über 28 Mio. Franken Paket soll der Haushalt ab 2016 wieder ausgleichen sein.

Lohnkosten steigen

Lohnmassnahmen wie Reallohnerhöhungen oder leistungsabhängige individuelle Lohnerhöhungen plant die Regierung nicht. Dennoch steigen die Lohnkosten im kommenden Jahr um 1,1 Prozent höher budgetiert.

Darin enthalten ist eine generelle Erhöhung von 0,4 Prozent zur Kompensation der gestiegenen Arbeitnehmerbeiträge an die Pensionskasse. Zudem steigen die Arbeitgeberbeiträge an die Sozialversicherungen und die Pensionskasse um 0,6 Prozent.