Toggenburger Unternehmer wollen bessere Bedingungen

Zehn nahmhafte Unternehmen des Toggenburgs haben bei den Gemeinden mit einem Brief interveniert. Die Rahmenbedingungen für Industrie und Gewerbe seien schwerer geworden.

Das Fabrikgebäude des Waffel- und Biscuitproduzenten Kägi in Lichtensteig. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Auch der Waffel- und Biscuitproduzent Kägi in Lichtensteig hat den Brief an die Gemeinden unterzeichnet. Keystone

Die Unternehmer haben den Gemeinden Wattwil, Lichtensteig und Ebnat-Kappel einen Brief geschrieben und sie auch zu einem Gespräch eingeladen. Aufgrund von Abstimmungen in der Vergangenheit, seien sie unzufrieden mit der Situation, so Ruedi Bannwart der Turbo Separator AG, Vertreter der Unternehmer.

Beispielsweise habe Wattwil eine regionale Sportstätte bereits in der Anfangsphase an der Urne abgelehnt. Dabei wäre ein breiteres Sportangebot ein wichtiger Faktor, um Arbeitnehmer ins Toggenburg zu locken.

Würden die Gemeinden mehr zusammenarbeiten, könnte man einen Gegenpol zu anderen Konkurrenz-Regionen wie Rapperswil schaffen.

Die drei Gemeindepräsidenten haben den Brief zur Kenntnis genommen und wollen die Zusammenarbeit vermehrt ansprechen und deren Möglichkeiten prüfen. Eine Fusion sei zurzeit aber kein Thema, so Christian Spoerlé, Gemeindepräsident von Ebnat-Kappel. Man könne auch sonst die Zusammenarbeit der Gemeinden stärken. Auch für Mathias Müller, Gemeindpräsident von Lichtensteig, stellt sie die Frage nach einer Fusion noch nicht. Bei der Spitex und Feuerwehr arbeite man schon zusammen, im sozialen Bereich sei auch noch Potential vorhanden.