Transportvorschriften für trächtige Olma-Kühe

Am Donnerstag beginnt die Olma, die Zeit der Bratwurst und der Jungtiere. Manche von ihnen werden an der Messe geboren, unter Umständen ein Stress für die Muttertiere. Für den Transport von hochträchtigen Tieren gibt es deshalb Vorschriften.

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Bildlegende: «Catherine» wird vor laufender Kamera geboren und nach der Fernsehmoderatorin benannt. SRF

Am Dienstag Abend kam es zur Welt, um 20.30 Uhr stand es auf den eigenen vier Beinen: Catherine, das erste Olma-Kälbchen des Jahres 2013, benannt nach seiner Gotte, der Schweiz-Aktuell-Moderatorin Catherine Thommen. Sie hat die Geburt live im Fernsehen kommentiert.

Trächtige Kühe an der Olma sind nichts Besonderes. 80 Prozent aller Kühe, die im Olma-Stall stehen, tragen ein Kalb. In der Regel sind es Auktionsküche, das heisst Kühe, die an der Messe versteigert werden. Und die Milchbauern wissen: Eine Kuh, die kurz vor der Entbindung steht, oder erst gerade entbunden hat, bringt viel Milch und verkauft sich gut.

Das heisst aber auch, dass die Mutterkühe trächtig transportiert werden, oder gar an der Messe gebären. Unter Umständen ein zusätzlicher Stress für die Tiere. Doch es gibt Vorschriften, damit dieser Stress so klein wie möglich ist. So müssen hochträchtige Tiere während dem Transport von anderen Tieren getrennt werden, damit keine Rangkämpfe aufkommen. Gebären sie an der Olma, so tun sie dies in einer separaten Box. Klar ist auch: Steht die Geburt kurz bevor, so sollte die Kuh gar nicht mehr transportiert werden.